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Dr.med. Karl-Josef Klees 23.12.2009
Arzt für Neurologie, Psychiatrie
Psychotherapie
Schloßstraße 18

66953 Pirmasens
VORTRAGS-MANUSKRIPT:
ALZHEIMER- und andere DEMENZ-ERKRANKUNGEN
BEGRIFFE: DEMENZ ist eine ERKRANKUNG/SCHÄDIGUNG DES GEHIRNES. Die
Störungsursache kann direkt im Gehirn liegen ( = organische psychische
Störung ) oder von außerhalb des Gehirnes dieses schädigen ( = sympto-
matische psychischen Störung ).

DEMENZ ist eine chronische und nicht nur vorübergehende Erkrankung.
Die Symptome müßen MINDESTENS 6 MONATE bestanden haben bevor
die Diagnose gestellt werden darf. Kurzzeitige Hirnfunktionsstörungen
( z.B. Alkoholrausch ) sind etwas anderes und auch für deren anders
geartete Therapie exakt abzugrenzen ( z.B. für Entgiftung ).

DEMENZ schränkt die ALLTAGSBEWÄLTIGUNG ein über Störungen des
GEDÄCHTNISSES und INTELLEKTES aber auch v.a. in den Anfangs-
stadien durch Veränderungen der Gemütslage, des Antriebes und des
Sozialverhaltens. ( Alltagsaktivitäten ungestört → keine Demenz ! )

DEMENZ = Oberbegriff für viele chronische Erkrankungen im
Gehirn bzw. die von außerhalb das Gehirn schädigen.

ALZHEIMER-
DEMENZ: = häufigste Demenz in Form einer Erkrankung des
Gehirnes und seiner Nervenzellen selbst.

KRANK-
HEITEN : ALZHEIMER -DEMENZ : 60 % aller Demenzen, Stoffwechselstörung
VASKULÄRE DEMENZ: 15 % , Gefäßerkrankung, Schlaganfall
GEMISCHTE DEMENZEN: 15 % , beide vorhergehende Formen
ANDERE DEMENZEN: 10 % aller Demenzen
PARKINSON PLUS D. ALKOHOL/DROGEN
LEWY-KÖRPERCHEN D. INTERNIST. ERKRANK.
CHOREA-HUNTINGTTON D. Blutfette, Leber,
PICK-KOMPLEX/ Niere, Schilddrüse
FOKALE ATROPHIEN VITAMIN-B-MANGEL
STOFFWECHSEL-
STÖRUNGEN
VERGIFTUNGEN


| Alzheimer | Lewy- | Parkinson- | vaskuläre | Pick-
| Demenz | Körperchen | Demenz | Demenz | Komplex
. | | Demenz | | | .
| | | | |
allmählicher Beginn | + | + | + | ( - ) | +
. | | | | | .
| | | | |
plötzlicher Beginn | - | - | - | ( + ) | -
. | | | | | .
| | | | |
langsam progredient | + | + | + | - | +
. | | | | | .
| | | | |
schrittweise progredient | - | - | | + | -
. | | | | | .
| | | | |
Alter | alt | mittel | alt | mittel | mittel
. | | | | | .
| | | | |
v.a. Gedächtnisstörung | + | ( + ) | + | + | -
. | | | | | .
| | | | |
v.a. Wesensänderung | - | ( + ) | + | + | +
. | | | | | .
| | | | |
v.a. Perseveration + | - | - | - | - | +
. Stereotypien | | | | | .
| | | | |
v.a. Exekutivfunktionen | ( - ) | + | + | + | +
. gestört | | | | | .
| | | | |
Orientierungsstörung | + | ( + ) | ( + ) | ( + ) | -
. | | | | | .
| | | | |
Sprachstörung | + | ( + ) | ( + ) | ( + ) | +
. | | | | | .
| | | | |
optische Halluzinationen | - | + | + | ( + ) | -
. | | | | | .
| | | | |
Aufmerksamkeit | - | + | ( + ) | ( + ) | -
schwankt | | | | | .
| | | | |
unklare Stürze | - | + | + | ( + ) | -
. | | | | | .
früh Parkinson- | | | | |
Symptome | - | + | + | - | - .
fokale neurologische | | | | |
Symptome | - | - | | + | - .
vaskuläre Läsionen in | | | | |
CCT/ NMR | ( - ) | - | ( - ) | + | -

SYMPTOME der DEMENZ
I.): KOGNITIVE STÖRUNGEN:
= Störungen des Kennenlernens + Erkennens,
= Störungen der Selbstorganisation + Alltagsbewältigung
= Störungen von Gedächtnis Sprache + Kommunikation ( Aphasie )
Orientierung Handeln ( Apraxie )
Urteilen + Denken Erkennen ( Agnosie )

= diagnosetypische + diagnose-sichernde Symptome
II.) STÖRUNGEN der GEMÜTSLAGE, des ANTRIEBES und SOZIALVERHALTENS:
Persönlichkeitszuspitzungen:
Genauigkeit → Pädanterie
Sparsamkeit → Geiz
Dominanz → Tyrannei
Passivität → Hilflosigkeit
Lockerheit → Taktlosigkeit
Vernachlässigung → Verwahrlosung
bisher Unterdrücktes → Enthemmung bis Straftat
Unruhe Angst,
Mißtrauen Wahn
Agression Sinnestäuschung

= Frühsymptome + oft die Angehörigen am meisten belastende Symptome
III.) KÖRPERLICHE STÖRUNGEN als Folge fortgeschrittener Hirnschädigung:
Harninkontinenz
Kachexie ( körperlicher Verfall )
neurologische Symptome Gangstörung
Muskelsteifigkeit ( Rigor )
Parkinson-Syndrom
epileptische Anfälle
Schlaganfälle
= Spätsymptome + die Pflege erschwerende Symptome

Allgemeines zur Funktion von Nervenzellen
Nervenzellen des Gehirnes
…. produzieren je 1 bestimmte Überträgersubstanz

schütten diese aus oder schütten sie nicht aus
nehmen sie wieder auf/bauen sie ab oder nicht
erregen/hemmen je nach System damit andere Nervenzellen
an denen sie andocken
mit denen sie über Synapsen wie Schlüßel/Schloß verbunden sind,
mit denen sie in feststehenden Hirnregionen
Netzwerke bilden.
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Nervenzell-Netzwerke und Überträgersubstanzen
Aktivierung: v.a. Noradrenalin
Stimmungsstabilisierung: v.a. Serotonin
Belohnung: v.a. Dopamin
Euphorie/Schmerzlinderung v.a. Endorphin
Kognition v.a. Acetylcholin Ac.-Ch. )
Kennenlernen/Erkennen

°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Beispiel des Zusammenwirkens von Netzwerken des Gehirnes
Ich sehe etwas ( Sinnes-Eindruck des Sinnes-System im Sehfeld des Gehirnes ).
Ich erkenne es als Hund ( bekannte Kognition bzw. Acetylcholin-System ).
Ich will flüchten ( Noradrenalin-System ) oder ich bin hilflos-gelähmt, weil
so ein gefährlich wirkender Hund frei herumläuft ( Serotonin-System ).
Oder: Ich freue mich, weil er sich streicheln läßt ( Dopamin-System ).
Ich habe eine neue Rasse hinzugelernt ( neue Kognition/ Acetylcholin-System.)

GEDÄCHTNIS- und DEMENZ-MODELL
Von allem Erlebten wird eine ERINNERUNG angelegt,
die mit einer „ ZEITUNG/TAGESZEITUNG „ vergleichbar ist.
Das GEDÄCHTNIS ist weiter mit einem „ ZEITUNGSSTAPEL„
vergleichbar in dem die alten Erinnerungen tief unten und
die letzten/jüngsten Erinnerungen oben liegen.

In der DEMENZ kann sich der Mensch zunächst nichts mehr
merken- die MERKFÄHIGKEIT ist gestört. D.h. von dem Er-
lebten werden keine Erinnerungen mehr gebildet. D.h. es werden
KEINE „ ZEITUNGEN/TAGESZEITUNGEN „ MEHR FÜR DEN
„ STAPEL „ GEBILDET. Mit Fortschreiten der Erkrankung
SCHMILZT DER „ ZEITUNGSSTAPEL „ VON OBEN NACH
UNTEN weg- die ERINNERUNGSFÄHIGKEIT verliert sich
zunehmend vom Alter in Richtung Kindheit rückwärts fort-
schreitend. Das Alter mit der Demenz wird als erstes vergeßen,
dann werden Enkelkinder nicht mehr erinnert und danach
Kinder und dann Ehepartner nicht mehr erkannt. Aufopferungs-
voll pflegende Verwandte empfinden dies oft als Kälte, Zurück-
weisung und Abwertung, was die Sinnhaftigkeit ihrer Mühe
in Frage stellen und ihre psychische Belastung durch die Pflege
weiter vergrößern kann. Der Abschmelzprozeß der Erinnerungen
vom Alter in Richtung Kindheit ( d.h. eines „ Zeitungsstapels „
von oben nach unten ) erklärt auch zwei weitere Phänome: Die
Bindung an einen Menschen erfolgte früher als dessen Tod- die
Bindung ruht also tiefer in Erinnerung ( und „ Zeitungsstapel „ ).
VERSTORBENE werden dann wieder für lebend und nur ab-
wesend gehalten. Da die tiefen Erinnerungen erst zuletzt von dem
Auflösungsprozeß gelöscht werden, leben Demente zuletzt in ihrer
Kindheit, beschäftigen sich mit Kinderreimen und Spielzeug
( Ausspruch: „ DAS ALTER MACHT WIEDER KINDISCH „ )


1.) kein „ Zeitungs-Druck „ mehr gebildet ( Merkfähigkeit ! )
|
V
____________________________________
/ „ Zeitung „ für Alter \ | 2.)
/ „ Zeitung „ für Erwachsenendasein \ | Abschmelz-Prozeß
/ „ Zeitung „ für Jugend \ | ( Erinnerungsfähigkeit ! )
/ „ Zeitung „ für Kindheit \ V

Gedächtnis ist ein „ Zeitungsstapel „ , der wegschmilzt
GEDÄCHTNIS-AUFBAU nach ZEITLICHEN DIMENSIONEN
_________________________ ________________ ______________
___________ | ULTRA-KURZZEIT- | | KURZZEIT- | | LANGZEIT- |
| UMWELT- | | GEDÄCHTNIS | | SPEICHER | | SPEICHER |
| REIZE |→ | = SEKUNDEN- | → | = MINUTEN- |→ | = JAHRE- |
| SPEICHER | | SPEICHER |<- | SPEICHER |
| ARBEITS- |
^ | GEDÄCHTNIS | ^
| | |
______ V_______
relativ / ABRUF \ relativ
empfindlich / INFORMATIONS- \ stabil
| WIEDERGABE |

GEDÄCHTNIS-AUFBAU nach INHALTLICHEN DIMENSSIONEN
______________ __________ _________________ _____________ _________________
EPISODISCHE | |WISSENS-| | PERZEPTUELLE| |„ PRIMING „| |PROZEDURALE
GEDÄCHTNIS | | SYSTEM | | GEDÄCHTNIS | | BAHNUNG| | GEDÄCHTNIS_
mein erstes Auto | | Rom in | | Das ist der Nach- | | Zurecht- | | Fahradfahren |
= Erlebnisse des | | Italien | | bar links von mir. | | Finden in | | Skifahren |
Lebens | | = Fakten | | = Wiedererkennen | | jedem | | = feste |
| Verkehrs- | | Bewegungs- |
| kreisel, wenn | | abläufe |
| das System |
| einmal ver- |
| standen ist |
| = Erfahrungs|
| übertrag auf |
| Ähnliches |
^ ^ ^ ^ ^
| | | | |
relativ relativ relativ relativ relativ
empfindlich stabil stabil empfindlich stabil

→ GRUNDLAGE der TESTVERFAHREN
MMST, UHREN-TEST, DEMTEC,
CDT, FAB, TFDD, SKT, CERAD-Testbatterie

KOGNITIVE STÖRUNGEN
=DIAGNOSE-TYPISCHE + DIAGNOSE-SICHERNDE SYMPTOME
IN DER VOLLAUSPRÄGUNG DER DEMENZ
URZZEITGEDÄCHTNIS- die/der Demente kann sich nichts mehr merken:
Verwirrtheit Verlieren von Unfähigkeit Neues zu lernen
Umherirren + Verlegen Sachen Erzählen immer des Gleichen

2.) LANGZEITGEDÄCHTNIS- die Erinnerung an Früheres schwindet Alter → Kindheit
Schule gewinnen mit Verstorbenen
alte Freunde wieder an wird geredet,
Kindheit Bedeutung da ihr Sterben vergessen ist
3.) ORIENTIERUNG- das Zeit-Raum-Gitter/die Lebenskoordinaten schwinden:
Zeit → Ort → Situation ( Arzt- + Verwandtenbesuche ) → Person
Name + Geburtsdatum ( nicht Lebensalter ! ) werden zuletzt vergessen
als Informationen seit Lebensbeginn, d.h. zuunterst im „ Zeitungsstapel

4.) URTEILSFÄHIGKEIT/DENKEN - Für ↔ Wider abwägen/ Bezugssystem wechseln:
Unterschiede Aufmerksamkeit Entscheidungen treffen
( zwischen sauberer + Auffassungsgabe ( sich zu Testament
schmutziger Kleidung ) Konzentration durchringen )
Zusammenhänge sinken Probleme lösen
( daß ein Vertrag mit einer ( bei Unwetterschaden
freundlichen Person auch oder Unfall )
das Bezahlen deren Ablenkbarkeit Planen
Rechnung heißt ) Sugestibilität ( welche Investition im
Informationsverarbeitung Affektgesteuerheit Alter noch sinnvoll,
Exekutivfunktionen steigen wie überlasse/übergebe
(Realisierung Geplantens ) ich alles Hinterbliebenen )

5.) SPRACHE ( Aphasie ) 6.) HANDELN( Apraxie) 7.) ERKENNEN ( Agnosie )
-Kommunikation: -Handlungsabfolgen: -Objektbeziehungen:
Worte finden Auto fahren Brille
Dinge benennen Knöpfe schließen Buch
Gefühle ausdrücken Schuhe binden EIGENE KRANKHEIT
Gedanken aussprechen Herd bedienen = ANOSOGNOSIE
Gesprächs-Beteiligung

AMYLOID-HYPOTHESE der ALZHEIMER-DEMENZ
FRÜHFORM ( vor 65.Lebensjahr ) ICD F00.0
SPÄTFORM ( nach 65.Lebensjahr ) ICD FOO.1

NORMALER STOFFWECHSEL: An der ZELLWAND 1.) haftet intra- und
extrazellulär ein Eiweiß AMYLOID-PRECURSOR-PROTEIN ( APP ) 2.)
Aus APP schneiden GAMMA-SEKRETASE 3. ) und BETA-SEKRETASE 4.)
AMYLOID ß 42 5.), das weiter abgebaut wird durch ALPHA-SEKRETASE 6.)


in der ° ° ° ° ° ° ° ° |// 1.) //| 3.) | 4.) | extra
Zelle ° ° ° ° ° ° ° ° |/////////| | | zellulär
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° |/////////| | |
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° |/////////| | |
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° |/////////| V ___________ __ V
° ° ° ° 2.) /APP~APP~APP~APP~ APP ~ A ß42 ~ Aß 42 ~ Aß42 ~APP ~APP/
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° |//////////| 5.)
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° |//////////| 6.) |
° ° ° ° ° ° P-|T| ° ° |//////////| |
° ° ° ° ° ° ° |T| ° ° |/// //////| |
° ° ° ° ° ° ° |T| ° ° |//////////| V
in der ° ° ° ° P-|T| ---> |//////////| <-------------- Aß42 ~ Aß42~ Aß42 extra-
Zelle ° ° ° ° ° ° ° ° |//////////| 5.) zellulär


Bei ALZHEIMER-DEMENZ besteht ein Zuviel an AMYLOID BETA 42 ( = Aß42),
einem „ löslichen Oligomer „, das toxisch die Zelle schädigt ( <----). Aß42 fällt dann
außerhalb der Zellen aus in den ALZHEIMER-PLAQUES., die unter dem
Mikroskop erkennbar sind. Aß42 ist wegen der Plaques dann im LIQUOR weniger
nachweisbar als beim Gesunden. Werden die Plaques wieder aufgelöst ( = Therapie-
Ansatz der Impfung ), entstehen wieder die löslich-toxischen Oligomere.
Im Rahmen der Neurodegeneration ( = Untergang der Nervenzelle ) wird vermehrt
TAU PROTEIN PHOSPHORYLIERT. Tau-Protein ist ein intrazelluläres Protein,
welches die Form der Nervenzellen aufrechterhält und für die Signalübertragung
im Zellinneren wichtig ist. Ist Tau-Protein vermehrt phosphoryliert, führt dies zu
den unter dem Mikroskop intrazellulär erkennbaren „ tangles „ oder ALZHEIMER-
FIBRILLEN, welche die Signalübertragung innerhalb der Nervenzellen hemmen
und somit die geistige Leistungsfähigkeit mindern. Tau-Protein/phosporyliertes
Tau-Protein sind nach Zell-Absterben vermehrt im LIQUOR nachweisbar.

Extrazelluläre Aß42Bildung ( <------ ) und intrazelluläre Tau-Phosphorylierung
( -----> ) scheinen sich i.S. eines Teufelskreises gegenseitig anzuregen, wenn die
Neurodegeneration der ALZHEIMER-DEMENZ einmal begonnen hat.

Frage: wird zu viel Aß42 gebildet durch GAMMA-/BETA -SEKRETASE oder zu
wenig abgebaut durch ALPHA-SEKRETASE ? ( Sekretasen = MEDIKAMENTEN-
ANSATZPUNKTE zwecks ihrer Hemmung oder Verstärkung …. ? )

KONSEQUENZEN der AMYLOID-HYPOTHESE für ALZHEIMER-DEMENZ ( AD )
1.) DIAGNOSTIK aus LIQUOR CEREBRO-SPINALIS ( = Hirnflüßigkeit )
AMYLOID BETA 42 erniedrigt
AMYLOID BETA 42/40-Quotient erniedrigt ( manche Menschen haben von
Natur aus niedriges A ß 42,
dann aber auch niedriges
Aß 40- eine alzheimerspezi-
fische Aß 42 -Erniedrigung
ergibt Aß42/Aß40-Quotient )

TAU-PROTEIN erhöht ( für AD diagnosehinweisend )
PHOSPORYLIERTES TAU-PROTEIN erhöht ( für AD hochspezifisch !!! )

NORMALWERTE in der LIQUOR-DIAGNOSTIK :
AMYLOID BETA 42 > 550 pg/ml TAU-PROTEIN < 300 pg/ml
AMYLOID BETA 42/40 > 0,098 PHOSPH.TAU-PROTEIN < 60 pg/ml

2.)THERAPIE-ANSÄTZE für ALZHEIMER-DEMENZ:
Zellsterben = Absinken aller Neutransmitter ( = „ Botenstoffe „ des Gehirns ) wie
ACETYLCHOLIN = ACE ( Gedächtniss ! ) → MEDIKAMENTE die ACE-Abbau
aber auch von: | hemmen = ACE-Hemmer
Serotonin, Glutamat, GABA, | → DONEZEPIL (Aricept ),
Noradrenalin, Neuropeptide. | → RIVASTIGMIN (Exelon ),
| → GALANTAMIN (Reminyl)
Glutamat - |
Rezeptor mit → MEMANTINE ( MN )
Mg 2+ Mg = Verbesserung des
in der ^ „ Signal-zu-Rausch-
Zellmembran | Verhältniss „
_______ _______ _______ V _______ _________ __________
/////////////| Mg |///////////// ////////////| Mg |//////////// ////////////////| Mn |//////////// ////

„ NORMALFALL„: KOGNITIVE STÖRUNG: BEHANDLUNG:
Mg bleibt in Membran Mg „ rein + raus „ Memantine Mn bindet stabil
= ungestörte = „ Rauschen = „ Rauschen „ schwindet
Informations- im Empfang „ → „ Empfang „ klar
übertragung

3.) KRANKHEITSVERLAUF:
Aß42 häuft sich kontinuierlich an → Anstieg der ALZHEIMER-FIBRILLEN
innerhalb der Zellen ( = TAU-PROTEIN )
Aß42 →kontinuierlichem Zelltod → Anstieg der ALZHEIMER-PLAQUES
außerhalb der Nervenzellen ( = Aß42 )

BRAAK-STADIEN 30-40 Jahre I-II :TRANSENDORHINALES STADIUM
= medialer Temporallappen
→ MORBUS ALZHEIMER III-IV: LIMBISCHES STADIUM
besonders = limbisches System
chronisch-progrediente HYPOCAMPUS-ATROPHIE in NMR
Erkrankung V-VI: NEOCORTICALE STADIUM
über 30-40 Jahre !!! = Großhirnrinde

KLINISCHE SYMPTOME = chronisch fortschreitende Abnahme
KOGNITIVER FUNKTIONEN mit im Mittel
= FRÜHSTADIUM = ca. 3,5 Jahre
uncharakteristische Symptome
Frage: AD oder noch normales Alter ?
= MITTLERES STADIUM = ca.3,5 Jahre
diagnose-typische Symptome
= SPÄTSTADIUM nach 6-7 Jahre
schwere Pflegebedürftigkeit
= MITTLERE LEBENSERWARTUNG
nach Diagnosestellung 5- 8 Jahre
DD: VASKULÄREN DEMENZ ICD:
* mit akutem Beginn F01.0
* Multiinfarktdemenz F01.1
* subcorticale Form F01.2
* corticale + subcorticale Form F01.3
= abrupter Beginn, treppenartiger Verlauf
= Schübe mit intermittierender Besserung
= oft etwas mehr Affektlabilität und
zu Anfang weniger Persönlichkeits-
veränderung und mehr Einsicht.
4.)BILDGEBENDE DIAGNOSTIK:

Beginn MEDIALER TEMPORALLAPPEN: GYRUS PARAHYPOCAMPALIS
mit darauf gebettetem HYPOCAMPUS = CCT
CORONARES NMR, T1/T2 gewichtet:

→ HYPOCAMPUS bzw.
MEDIALE-TEMPORALE
ATROPHIE

5.) Frage: WELCHE MENSCHEN zeigen im Verlauf der
AMYLOID-ABLAGERUNG den KIPPEFFEKT NORMALE

ALTERSVERGESSLICHKEIT → ALZHEIMER-DEMENZ ?
Begriff: LEICHTE KOGNITIVE BEEINTRÄCHTIGUNG:
PROBLEME in den BEREICHEN: GEDÄCHTNIS ( KURZ-
ZEITGEDÄCHTNIS ) und ANDERE KOGNITIVE FUNK-
TIONEN ( AUFFASSUNGSGABE, AUFMERKSAMKEIT
etc.) bei ERHALTENER ALTAGSKOMPETENZ.

KIPP-EFFEKT
aus
LEICHTE KOGNITIVE BEEINTRÄCHTIGUNG
mit erhaltener Alltagsbewältigung in zunehmend
Hilflosigkeit, Abhängigkeit, Pflegebedürftigkeit
* MILD COGNITIVE IMPAIRMENT MCI ICD 10 F06.7
zu
* ALZHEIMER-DEMENZ ICD FOO.0 bis F00.2
* ALZHEIMER-DEMENZ FRÜHFORM FOO.0
* ALZHEIMER-DEMENZ SPÄTFORM F00.1
* ALZHEIMER-DEMENZ MISCHFORM F00.2


ILSE STUDIE der UNIVERSITÄT HEIDELBERG
Kohorte: statistisch anerkannte Zahl Untersuchter
Geburtsjahr: 1930/ 1932 und 1950/1952
Untersuchungsjahr: 1993/1994, 1998/1999 und 2006/2007
Ergebniss: 20 % der Menschen
mit subjektiven Gedächtnis-Problemen
entwickeln in den 15 Jahren
zwischen 60. und 75. Lebensjahr
eine Demenz
aus leichten kognitiven Beeinträchtigungen !

„ Risiko-Patient „ * subjektive Gedächtnisprobleme
* Liquor: Aß42 < 550 pg/ml
TAU-PROTEIN > 300 pg/ml
PHOSPH.TAU-PROTEIN > 60 pg/ml

NMR Hypocampus-Atrophie
weitere RISIKOFAKTOREN
RISIKOFAKTOREN für ALZHEIMER DEMENZ AD
LEBENSALTER:
Ab dem 65.Lebensjahr verdoppelt sich rein
altersbedingt alle 5 Jahre die Zahl Demenz-Kranker:
65.-69. Lebensjahr 1,2 % = 62.000 Patienten
70.-74. Lebensjahr 2,8 % = 101.000 Patienten
75.-79. Lebensjahr 6 % = 180.000 Patienten
80.-84. Lebensjahr 13,3 % = 285.000 Patienten
85.-89. Lebensjahr 23,9 % = 190.000 Patienten
> 90. Lebensjahr 34,6 % = 215.000 Patienten
> 65.Lebensjahr 7,2 % = 1.033.000 Patienten
( Zahlen DEUTSCHE ALZHEIMER-GESELLSCHAFT 2008 )

Down-Syndrom Trisomnie 21 → AD
APP-Gen auf Chromosom 21 → AD
Präsenilin-Gen 1 auf Chromosom 14 → AD
Präsenelin-Gen 2 auf Chromosom 1 → AD
→ weltweit ca. 400 genetisch belastete Familien
APOE-Gen auf Chromosom 21 = RF für AD bei
Hypercholesterinämie
des mittleren Lebensalters !

Familienangehörige mit Alzheimer Demenz
→ Risikofaktor ( RF ) 2,6 bei 1 Kranken
→ Risikofaktor ( RF ) 7,5 bei 2 Kranken

WEIBLICHES GESCHLECHT SCHÄDEL-HIRN-TRAUMEN
KOPFUMFANG/HIRNGRÖßE KLEIN BLUTHOCHDRUCK
BEWEGUNGSMANGEL DIABETES MELLITUS
ALKOHOL-MIßBRAUCH HYPERHOMOCYSTEINÄMIE
NIEDRIGER SOZIAL + BILDUNGS-STAND HYPERCHOLESTERINÄMIE
= niedriger sozialer Hintergrund im mittleren Lebensalter
= niedrige intellektuelle Ausstattung ÜBERGEWICHT
= geringe geistige Forderung in jungen Jahren
UNGESUNDE ERNÄHRUNG
WENIG FISCH = wenig Omega-3- Fettsäuren
VIELE FESTE FETTE = viele gesättigte/transgesättigte Fette
FOLSÄURE-MANGEL
| Salat !!! „ MEDITERRANE DIÄT „
| Homoystein <- Folsäure <- Broccolit !!! = viel buntes Gemüse
V | Spinat !!! = Fisch, Olivenöl,
| !!! = evtl. ( mäßig ) Wein
Hirnatrophie !!! → 800 yg Folsäure/Tag
Kognition | !!! → 2 x die Woche Fisch-Essen
V !!! → Grüner Tee ( Antioxidantien )
Demenz !!! → KG + Stoffwechsel-Kontrolle
!!! → Bewegung, geistige Anregung

AUSBLICKE der MEDIKAMENTÖSEN BEHANDLUNG
FOLSÄURE 800 yg/Tag | im Rahmen ausreichender | Hinweise: viel Folsäure
VITAMIN E 2000 I.E | Vitaminzufuhr insgesamt | + zu wenig B12 = schädlich
OMEGA-3-FETTSÄUREN 1,8 – 4,8 g/Tag
→ in Studien als Adjuvans zu ACE-Hemmern bestätigt
→ kein rezeptflichtiges Medikament in Deutschland bei AD

russisches Mittel gegen Reiskrankheit
→ stabilisiert Mitochondrien-Membranen
→ nervenzellen-schützender Effekt
( = neuroprotektiver Effekt )
→ in laufenden Studien:
kognitive Leistung gegenüber Placebo besser

STEATINE wie SIMVASTIN
→ Effekt bei ALZHEIMER ERKRANKUNG über die
Regulierung des FETTSTOFFWECHSELS hinaus ?
→ Studien laufen

ANTI-ENTZÜNDLICHE MEDIKAMENTE
→ NSAR Nichtsteroidale Antirheumatica
→ ASS Acetylsalicylsäure
→ CORTISON
→ Studien laufen, Cortison verschlechtert eher AD !!!

METHYLEN-BLAU 60 mg/Tag
→ Besserung in Einzelfällen mit AD ?
→ Studien laufen

GRÜNER TEE
→ reich an Antioxidantien, genaue Wirksubstanz unbekannt
→ in Bevölkerungen mit hohem Konsum weniger AD

„ LEBENSSTIL „ → AD, GESICHERTE THESE
Problem APOE-Träger in Tanzania/Kenia ohne Demenz, da keine
der Hypercholesterinämie -i.G. zu Afro-Amerikanern in USA-
( interkulturellen ) \ d.h. Ernährung 1 Faktor multifaktoriellen Geschehens->
Übertragbarkeit / Übertragbarkeit einer Ernährungsfolge aus anderer Kul-
„ therapeutischer „ tur ( grüner Tee = weniger AD ) auf Menschen in Deutsch-
Effekte land mit AD-Risiko i.S. einer AD-Prävention schwierig !

DEPRESSION oder DEMENZ ?
DEPRESSION | DEMENZ
_____________________________ _________|______________________________________
|
subjektive Klagen > objektiver Befund | eher Bagatellisierungstendenzen
|
eher stabile depressive Verstimmung | Affektlabilität/ emotionale Umstimmbarkeit
|
Depression vor Kognitionsstörung | Kognitionsstörung vor Depression
|
( v.a. affektives ) Morgentief | ( v.a. kognitives ) Abendtief .
|
Schuldgefühle, Versagensangst | verneinend, Beschuldigung Dritter
|
rascher Beginn ( < 6 Monate ) | zumeist schleichender Beginn
|
Schlaflosigkeit | nächtliche Unruhe
|
familiäre Häufung Depression | familiäre Häufung Demenz
|
Alltagsaktivität eher erhalten | Alltagsaktivität eher eingeschränkt
|
Selbstabwertung | Tendenz zu Selbstüberschätzung
|
Antrieb/Leistungsfähigkeit sinken | Kompensationsversuche ( Notizen )
|
Antidepressiva → Symptombesserung | Antidepressiva → Kognitionsstörungen
| unverändert

Überlegungen zu Umgang und Therapie bei Dementen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nach dem Philosophen ARTHUR SCHOPENHAUER ( 1788-1860 ) ermöglicht die
KONKRETE INTUITIVE ERKENNTNISS als Funktion des VERSTANDES
die Bildung von VORSTELLUNGEN der Dinge der Welt.
Anders als beim Tier ermöglicht beim Menschen weiter die
ABSTRAKTE REFLEKTIERENDE ERKENNTNIS der VERNUNF die Bildung von
BEGRIFFEN, daraus THEORIEN und WISSENSCHAFTEN.
Die BEGRIFFE als VORSTELLUNGEN von VORSTELLUNGEN ermöglichen
dem Menschen AUFBEWAHRUNG, MITTEILUNG und ANWENDUNG
des als VORSTELLUNG ERKANNTEN.
~~~~~~~~~~~~
Nach dem Philosophen ERNST CASSIRER ( 1874-1945 )
bildet sich MENCHLICHES BEWUSSTSEIN und SELBSTVERSTÄNDNIS
mit Hilfe SYMBOLISCHER FORMEN. Solche Symbolische Formen sind als
SPRACHE, RELIGION, POLITIK, KUNST, WISSENSCHAFT, MAGIE und MYTHOS
konstituierend für die menschliche Bewußtseinsentwicklung.
Das aus ihren variablen und symbolvermittelnden Spannungsgestaltungen
resultierende menschliche Selbstverständnis ist
ein FRAGILES und KÜNSTLICHES KONSTRUKT.
Auf den verschiedenen Ebenen unseres Wachbewußtseins
werden Bedeutungsgebungen als symbolische Muster gespeichert und genutzt.
IMMER NEUERE und SUBJEKTIV ABSTRAKTERE WEISEN
einer SINNSTIFTUNG charakterisieren
die „ ABSTRAKTE HALTUNG „ des REIFEN ERWACHSENEN.
Wird durch eine HIRNSCHÄDIGUNG wie eine DEMENZ
die im DURCHLEBEN IMMER NEUER SINNEBENEN
gewonnene ABSTRAKTE HALTUNG des reifen Erwachsenen
geschädigt, erfolgt eine
AUSGLEICHSREAKTION, ein SELBSTHEILUNGSVERSUCH:
Der Erkrankte sucht sich eine neue Austauschebene mit seinem Milieu:
einen NATURNÄHEREREN, KONKRETEN,
SINNSTIFTENDEN UMGANG.
DIE ABSTRAKTEN EBENEN DER WELTERZEUGUNG
GEHEN DEMGEGENÜBER WIEDER VERLOREN.
Denken und Sprache werden weniger abstrakt.
Es sind wieder frühere Ebenen
weniger komplexer Welterzeugung erkennbar,
wenn zu SINNLICHERER und KONKRETER,
UNMITTELBARER HANDLUNGS- und AUSDRUCKSWEISE
ZURÜCKGEKEHRT wird.
Dieser SELBSTHEILUNGSVERSUCH
sollte von Angehörigen und Ärzten
mitvollzogen werden, um dem Kranken
den GESUCHTEN RESONANZRAUM nicht zu entziehen.
Ist es dem Menschen angemessen, immer auf der Höhe der
ABSTRAKTEN HALTUNG DES REIFEN ERWACHSENEN
zu verbleiben oder kennzeichnet diese nicht doch ein
KOMMEN UND GEHEN
auf dem Weg von KINDHEIT zu ALTER ?
~~~~~~~~~~~~
Muß der Mensch immer auf der Höhe der
ABSTRAKTEN HALTUNG DES REIFEN ERWACHSENEN VERBLEIBEN
DIE ANGEHÖRIGEN SEINE BEDEUTUNG ZU BEHALTEN ?
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Überlegungen zum Status der Dementen im Sozialsystem
Beispiel INVERSE CARE LAW:
„ .AMBULANTER BEREICH:
KRANKENKASSEN-AUSGABEN FÜR
PSYCHIATRIE/PSYCHOTHERAPIE = 20/80 … „
Prof.Nils Pörksen, Vorstand AKTION PSYCHISCH KRANKE
10.12.2008 in Pirmasens: 10 JAHRE PSYCHIATRIE-BEIRAT:
Die Gelder und Hilfen landen nicht bei den Schwerkranken.
Sie landen bei den leichter Kranken die besser und mehr fordern können
und mit denen sich besser arbeiten läßt.
Demente Menschen sind psychiatrische Patienten,
die ihre Rechte und Ansprüche schlecht oder gar nicht
einfordern können
zu Patienten in hoch- und straff-organisierten
Interessens-Verbänden deren Mitglieder
Beitragszahler, Wähler, Leserbriefschreiber etc.
interessanter bis relevanter sind.

Source: http://www.klees-net.de/pdf/Demenz-Vortrag.pdf

Book reviewkararogersout of nature. why drugs from plants matter to the future of humanity2012university of arizona presstucson216 pp., 8 b&w illustrations, bibliography index. 6.00 in x 9.00 in/isbn 978-0-8165-2969-8 (pb) us $ 19.95michaelheinrich⁎michael.heinrich@pharmacy.ac.ukcentre for pharmacognosy and phytotherapy, ucl school of pharmacy, university of london, 29–39 brunswick sq., london wc1n 1ax, uk

Out of Nature. Why Drugs from Plants Matter to the Future ofthe ‘downstream’ aspects of drug development are not covered,Humanity, Kara Rogers. University of Arizona Press, Tucsonbut it is about what examples exist that allow us humans to use2012, 216 pp., 8 b&w illustrations, bibliography index. 6.00 innature. In several of the cases she discusses a more detailedx 9.00 in/ISBN: 978-

Informed consent

7610 Kenilworth Ave. Suite 2600 Riverdale, MD 20737 INFORMED CONSENT PATIENT NAME: ______________________ DATE OF BIRTH: ______________ Explanation of procedure Visualization of the digestive tract by ingestion of a non-invasive diagnostic imaging device is referred to as capsule Endoscopy. It is an endoscopic exam of the GI tract. It is not the preferred examination for the stomach or

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